Gründungssymposium 2011

 
 
Am 7. Oktober 2011 wurde im Schloss Fürstenried in München im Rahmen eines internationalen Symposions vom 6.-8. Oktober 2011 die "Internationale Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität e.V." gegründet. Die Gründung geht auf eine Initiative der Professur für Spiritual Care zurück. Zahlreiche Teilnehmer aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Berufsgruppen des Gesundheitswesens haben sich an der Gründung beteiligt.
 
Gruendungsbild
 

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung wurde das Themenfeld auf verschiedene Weise bearbeitet. Einige Beiträge sind als PDF verfügbar und werden von den Referenten im Download-Bereich zur Verfügung gestellt:

1. Impulsreferate

 

„Spiritualität im Gesundheitswesen: Zwischen persönlichen Konstrukten und Konsens“

  • Prof. Dr. med. Eckhard Frick sj
  • Prof. Dr. theol. Traugott Roser
 

2. Limmud - Jüdisches Lehrhaus (Programm)

 
  • Dr. Ulrike Anderssen-Reuster: Achtsamkeitspraxis in der stationären Psychotherapie
  • Dr. med. Almut Göppert: Das Spiritual Care Programm von Rigpa –  Mitgefühl und Präsenz im med.-pfleg. Alltag
  • Constantin Klein: Bedürfnisse muslimischer Patienten
  • Prof. Dr. Tatjana Schnell: Spiritualität im Kontext der Persönlichkeit: empirische Befunde
  • Prof. Dr. Klaus Baumann und Prof. Dr. Frank-Gerald Pajonk: Religiosität und Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie
  • Michael Petery: Umgang mit Sterbenden in der jüdischen Tradition
  • Dr. Maria Zepter: Vom Umgang mit Krankheit, Schicksal, Tod und Sterben im Islam
  • Christoph von Dach: Licht ins Dunkel - die spirituellen Vorstellungen von Pflegefachpersonen
  • Prof. Dr. Holger Eschmann: Dem Teufel ins Gesicht lachen. Luthers Seelsorge und logotherapeutische Krisenintervention im Vergleich
  • Prof. Dr. Ralph Kunz: Heilungsrituale in der Gemeinde. Chancen und Grenzen der geistlichen do-it-yourself-Therapie
  • Prof. Dr. Wolfgang Weig: Trägt Religion zur Zufriedenheit in der Paarbeziehung bei? 
  • Dr. Urs Winter-Pfändler: Professionelle Seelsorge – Erwartungen der Pflegenden. Eine Untersuchung in der Deutschschweiz
  • Frank Kittelberger: Ethikberatung in der Hilfe im Alter
  • Prof. Dr. Stefan Lorenzl: Delir und Spiritualität 
  • Prof. Dr. Jürgen Stausberg: Qualitätsbewertung und Christlichkeit
  • Constantin Klein: Das Verhältnis von Religiosität und Gesundheit verstehen und erforschen
 

3. Vorstellung der Forschungszentren (Programm)

 

Die Fachgesellschaft ebenso wie die Professur widmen sich in Forschung und Lehre der Rolle von Spiritualität und Religiosität für Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität.

Die IGGS, an der internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt sein werden, setzt bei der Diskussion über Spiritualität und Religiosität auf einen interdisziplinären und interreligiösen Dialog: Neben Vertretern verschiedener religiöser Traditionen wie Christentum, Judentum, Islam sowie Buddhismus, werden ebenso Mediziner, Pflegeexperten, Vertreter aus dem Bereich der Psychotherapie sowie der Religionswissenschaften beteiligt sein.

Ordentliche Mitglieder der neuen Fachgesellschaft können alle Interessierten aus Gesundheitsberufen sowie etwa Kliniken oder Organisationen werden. Das wissenschaftliche Organ der IGGS wird (Ergänzung: bis Ende 2015) im Verlag Kohlhammer gedruckt: „SPIRITUAL CARE – Zeitschrift für Spiritual Care in den Gesundheitsberufen“.